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S.E. Sofian

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Februar 2020
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- Ansprache Seiner Seligkeit Daniel, Patriarch der Rumänisch-Orthodoxen Kirche, gehalten aus Anlass der Weihe des Ortes und der Grundsteinlegung für die Errichtung einer rumänischen Kirche in München, Deutschland, Sonntag, den 11. September 2011 -

 

11sept   PF Daniel1. Die Weihe des Ortes, wo eine neue Kirche errichtet wird, ist ein besonderes Ereignis im Leben einer orthodoxen Gemeinschaft.

 

Warum? Weil eine neue Kirche, als liturgisches Gebäude, ein neues „Himmelstor“ und ein neues „Gotteshaus“ (Siehe Genesis 28, 22) bedeutet, und ihre Errichtung die Leute im Gebet und Tat zusammenbringt. Die Errichtung einer neuen Kirche verlangt von der Seite einer Gemeinschaft eine große physische und finanzielle Anstrengung. Gleichzeitig, ist die Errichtung einer Kirche eine Arbeit mit einer tiefen spirituellen Bedeutung, weil eine Kirche nicht ein Privathaus, sondern ein Haus der kirchlichen Gemeinschaft ist. Dieses Haus ist die schützende und anregende architektonische Hülle einer Gemeinschaft von menschlichen Personen, die mit Gott, mit seinen Heiligen und zwischen einander in geistlicher Verbindung sich befindet. In den heiligen Raum der Mauerkirche treffen sich das Erde mit dem Himmel, die Zeit mit der Ewigkeit, die Gläubigen von der Erde mit denjenigen vom Himmel, aber auch die Generationen unter einander. Diese Versammlung, wo alle Menschen in einer Glaubens- und Liebesgemeinschaft sich befinden, ist heilend und errettend, weil die Liebe, die aus dem Gebet gewachsen ist, den Raum und die Zeit, die die Menschen unter einander trennt, überwindet. Die Gebete, die bei der Weihe des Ortes und bei der Grundsteinlegung für die Errichtung einer Kirche vorgelesen werden, zeigen uns, dass die Anlage der Kirche als liturgisches Gebäude, die aus allen vier Himmelsrichtungen der Erde (Ost, West, Süd, Nord) kommenden Leute zusammen im Glauben und Gebet zu versammeln ist, um sie zum Christus hinzuweisen, und im Himmelsreich oder im Reich der Heiligen Dreifaltigkeit, die durch den Heiligen Altarraum symbolisiert ist, zu führen. Eine besondere Aufmerksamkeit wird der Grundsteinlegung gewidmet, weil der mit Weiwasser und Weihöl geweihten Stein, sowohl Christus, der Eckstein, als auch den festen Zeugnis des Glaubens in Christus Vergöttlichung, das das Fundament des Heilen des Menschen ist, als seine Verbindung mit dem ewig lebendigen Gott, symbolisiert. Ebenso das Kreuz, das in der Erde neben dem Grundstein eingeschlagen ist, der gekreuzigte und auferstandene Christus, als Quelle der opfernde Liebe und österliche Freude, symbolisiert. Infolgedessen, um eine neue Kirche zu errichten, braucht man viel opfernde Liebe auch seitens der Gläubigen, so dass später, wenn die neue Kirche geweiht wird, alldiejenige, die sich bemüht oder ihr Geld für die Errichtung der Kirche gegeben haben, die Freude der Auferstehung in ihren Seelen spüren zu können.

Das Gebet für die Weihe des Ortes, wo der Heilige Tisch des Heiligen Altarraums aufrichten wird, ist das feierliche Gebet, das es im Knien stehend vorgelesen wird. Warum? Weil der Heilige Tisch, Christus, Der das Abendmahl beim Tisch zusammen mit Seinen Jüngern genommen und die Heilige Eucharistie eingesetzt hat, Der Der gegen Kreuzung, Grab, Auferstehung und im Ehre zum Himmel hingefahren ist, Selbst darstellt. Deswegen, die Menschen, die im Christus glauben, lieben Ihm und erfüllen Seine Gebote, empfangen Sein Leib und Seinen Blut durch die Eucharistie und bereiten sich, um die Freude des ewigen Lebens aus dem Gottesreich zu bekommen In diesem Sinn, ist die Kirche von der Erde die Vorkammer des Himmelreiches, so wie der Heilige Nicolae Cabasila sagt. Schon von der Weihe des Ortes, wo sie errichtet wird, wird die neue Kirche unter dem geistlichen Schutz oder geistlicher Behütung einer oder mehreren Heiligen gesetzt, um uns zu zeigen, dass der hauptsächlichen Grund, worum eine Kirche errichtet wird, die Heilung des Leben der Menschen und der Empfang des Heilens oder des ewigen Lebens in ihren Gemeinschaft mit dem Heiligen Gott, ist. Die zwei Beschützer der neuen rumänischen Kirche, die hier in München errichtet wird, sind das Heilige Kreuz (gefeiert am 14. September) und der Heilige Hierarch Calinic von Kloster Cernica (gefeiert am 11. April). Dementsprechend, werden die rumänisch-orthodoxen Gläubigen, die das Kreuz des Migrationsphänomenon oder des Weggehens weit weg von dem Land, in dem sie geboren wurden, tragen, auch die Freude der Auferstehung, als Zustand der hier, in der Kirche, unter dem Schutz des Heiligen Kreuzes und den Gebeten des Heiligen Hierarch Calinic von Cernica, erlebten geschwisterlichen Gemeinschaft, spüren.

 

2. Die geistliche Tätigkeit wird sich mit der sozialen Tätigkeit

 

Die liturgische Tätigkeit der neuen Kirche wird von einer rumänischen monastischen Gemeinschaft bedient und wird sich mit einer kulturellen-sozialen und wohltätigkeits- oder philanthropisch-sozialen Tätigkeit verflechtet. Konkreter gesagt, neben der neuen Kirche wird eine neue kirchliche Anstalt errichtet, die folgende Einheiten beinhalten wird: der bischöfliche Sitz und das Kloster, eine Erziehungsanstalt für Kinder und Jünger, sowie ein Koordinationszentrum der Wohltätigkeiten für Kranken und alte Leute.

Diese Verflechtung des geistlichen Lebens mit der sozialen Tätigkeit der Kirche, ist selbst von der messianischen Tat Jesus Christus, der Erlöser, in der, die Verkündigung des Evangeliums von der Heilung der Kranken und der Ernährung de Armen befolgt ist, angeregt.

 

3. Die Errichtung der neuen Kirche in München ist eine christlich-orthodoxe und eine ökumenische Tat

 

Das notwendige Gelände für die Errichtung der neuen Kirche und der Nebengebäuden wurde von der rumänisch-orthodoxen Gemeinde aus München, mit der wesentlichen finanziellen Unterstützung der Lutherisch-evangelischen und der Römisch-katholischen Kirche aus Deutschland gekauft, bei denen Wir Uns heute ganz besonders bedanken. Wir schätzen diese Geste als eine Tat der christlichen Geschwisterlichkeit und Solidarität in Zeiten der wirtschaftlichen Krise.

Danken möchten Wir auch Frau Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags, für die geleistete Hilfe bei der Unterstützung des Projektes der Rumänisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa. Wir danken aller Institutionen und Personen, die bei der Verwirklichung dieses religiösen und kulturellen-sozialen Projektes, das sehr notwendig für die Beibehaltung der religiösen und ethnischen Identität der in Deutschland lebenden orthodoxen Rumänen, beigetragen haben.

Wir gratulieren Seiner Eminenz, Dr. Serafim Joantă, Metropolit der orthodoxen Rumänen Deutschlands und Seiner Exzellenz, Weihbischof Dr. Sofian Pătrunjel, für die Initiierung dieses Projektes, das eine symbolische Wert und einen praktischen Nutzen hat und nachahmenswert auch in anderen Teilen der rumänischen Diaspora ist.

Mit väterlichen und brüderlichen Liebe in Christus, muntern Wir alle rumänisch-orthodoxen Christen Deutschlands auf, bei der Errichtung dieser neuen Kirche mit Geld zu helfen, um eine Segnung als ihrer Stifter oder Wohltätiger zu bekommen.

Danken Wir alldenjenigen, die hier dabei waren, und wünschen ihnen viel Gesundheit, Frieden und Freude. Wir beten Gott an, uns zu helfen, um diese Kirche so schnell wie möglich, für die Ehre der Heiligen Dreifaltigkeit und der Freude der Menschen, errichtet zu sehen. Amen.